+++ Drehscheibe der neokolonialen Wirtschaftsordnung lahmgelegt +++

Seit 13 Uhr blockieren etwa 30 Aktivisti die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen. In beiden Richtungen der rund drei Kilometer lange Warenverkehr unterbrochen.

Mit der Blockade dieser Schlagader des drittgrößten europäischen Hafens fordern die beteiligten Gruppen eine Abkehr von der modernen Ausbeutungspolitik. Die Aktion findet im Rahmen der Aktionstage "System Change" vom 9. bis 15. August statt.

@SystemChange_C@twitter.com

Mehrere Menschen haben sich an der Straße festgeklebt oder an mit Beton gefüllte Badewannen gekettet. Weitere Aktivist:innen haben sich mit Hilfe von Stahlrohren an den Mittelpfeilern der Brücke befestigt.

"Wir blockieren hier, um auf die Folgen des modernen Kolonialismus hinzuweisen. Insbesondere in den Herkunftsländern der gehandelten Güter führt europäisches Wirtschaften zur weltweiten Zerstörung“, sagt Dr. Florian Zander, der über den Hamburger Hafen promoviert hat.

"Der Import kolumbianischer Kohle in den Hamburger Hafen ist nur ein Beispiel für modernen Kolonialismus in unserem profitorientierten System, das auf Ausbeutung basiert", sagt Frauke Lindemann, die an eine Badewanne auf der Brücke befestigt ist.

Sign in to participate in the conversation
Mastodon

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!